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Familiencoach Krebs
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Gemeinsam entscheiden

Ärztinnen und Ärzte orientieren sich bei der Behandlung von Lungenkrebs an sogenannten Leitlinien. Das sind regelmäßig überprüfte Behandlungsempfehlungen, die internationale Expertinnen und Experten aus den neuesten Veröffentlichungen sowie den Statistiken zu Behandlungserfolgen zusammenstellen.

Die Behandlung von Lungenkrebs macht zurzeit jedoch schnelle Fortschritte. Viele klinische Studien werden durchgeführt und fortlaufend werden neue Arzneimittel zugelassen. In den Lungenkrebszentren verfolgt man diese Entwicklungen sehr genau und praktisch alle spezialisierten Kliniken führen selbst Studien durch oder beteiligen sich gemeinsam mit anderen Krankenhäusern an großen übergeordneten Testreihen.

Um alle Möglichkeiten zu berücksichtigen, wirkt an der Planung der Behandlung ein ganzes Team mit: Chirurginnen und Chirurgen, Strahlentherapeutinnen und Strahlentherapeuten, Fachärztinnen und Fachärzte für die medikamentöse Behandlung von Lungenkrebs und weitere Fachleute. So sind Patientinnen und Patienten nicht auf die Erfahrung einer oder eines Einzelnen angewiesen.

Lungenkrebs ist eine schwere Erkrankung und auch die Therapie kann sehr belastend sein. Deshalb spielen auch die Pflege und Versorgung eine wichtige Rolle. Das gilt vor allem dann, wenn Patientinnen und Patienten ganz oder zeitweise von zuhause aus behandelt werden können. In den spezialisierten Lungenkrebszentren wird deshalb vorab auch geklärt, wie viel und welche Unterstützung Betroffene und auch ihre Angehörigen voraussichtlich während der Behandlung benötigen werden.

Wie können Betroffene mitentscheiden?

Viele Betroffene möchten selbst mitentscheiden, wie sie behandelt werden. Das können sie im Arztgespräch tun: Wenn die Ärztinnen und Ärzte die Untersuchungsergebnisse und Behandlungsmöglichkeiten vorstellen, können sie nachfragen und eigene Vorstellungen einbringen.

Manchen Betroffenen – und auch ihren Angehörigen – reicht dazu ein einziges Gespräch nicht aus. Wenn es Ihnen ebenso geht:

  • Die Patientin oder der Patient kann zeitnah einen erneuten Gesprächstermin vereinbaren. Auf die lange Bank schieben sollte man eine Entscheidung allerdings nicht, damit sich die Behandlung des Bronchialkarzinoms nicht unnötig verzögert.
  • Wenn es für Sie beide passt: Notieren Sie vor dem Gespräch gemeinsam wichtige Fragen. Denken Sie nicht nur an die Behandlung und die Chancen, wieder gesund zu werden. Klären Sie möglichst auch, wie Sie gemeinsam mit den Auswirkungen einer anstrengenden Behandlung umgehen können, und welche Unterstützung Sie brauchen. Begleiten Sie die Patientin oder den Patienten zum Arzttermin.

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