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Familiencoach Krebs
Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs
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Bestrahlung

Eine Bestrahlung ist bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs in zwei Situationen wichtig:

  • Eine adjuvante, zusätzliche Bestrahlung nach einer Operation kann bei manchen Betroffenen dazu beitragen, das Risiko für Rückfälle zu senken. Weitere adjuvante Behandlungen wie etwa eine Chemotherapie und/oder moderne Medikamente kommen hinzu. Dies betrifft jedoch nur wenige Patientinnen, bzw. Patienten. 
  • Häufiger wird eine Bestrahlung eingesetzt, weil die Operation nicht möglich ist. Das kann der Fall sein, wenn die Patientin oder der Patient nicht belastbar genug ist. Oder, weil der Krebs mit einer Operation nicht vollständig entfernt werden kann. In diesen Fällen kann eine Bestrahlung allein oder in Kombination mit Medikamenten die Überlebenszeit deutlich verlängern, in Ausnahmefällen ist auch eine Heilung möglich. Ist der Krebs schon weiter fortgeschritten, hilft eine Bestrahlung zur Linderung von Beschwerden. 

Bestrahlungstechniken

Sollen Krebszellen im gesamten Bereich der Lunge erreicht werden, einschließlich der Lymphknoten? Dann ist eine normale Bestrahlung von außen durch die Haut üblich. Diese hat jedoch viele Nebenwirkungen und wird nur selten durchgeführt. Häufiger wird eine sehr gezielte Bestrahlung eingesetzt, bei der die höchste Strahlendosis nur im Tumor selbst erreicht und das gesunde Gewebe in seiner Umgebung möglichst gut geschont wird. Diese „stereotaktische Strahlentherapie” ist technisch viel aufwändiger als eine normale Bestrahlung. Dafür kann sie aber auch bei sehr ungünstig liegenden Tumoren verwendet werden.

Die notwendige Strahlendosis wird verteilt, je nach Planung auf mehrere Einzelbestrahlungen über einen Zeitraum von mehreren Wochen. Das Lungengewebe ist sehr strahlenempfindlich. Aber durch die Verteilung der Strahlendosis kann sich das gesunde Gewebe erholen, während das Krebsgewebe nach und nach zerstört wird. Andere empfindliche Organe, vor allem das gesunde Lungengewebe, aber auch das Herz und die Schilddrüse, werden bei der Bestrahlung so gut wie möglich geschont.

Noch wirksamer wird eine Bestrahlung, wenn sie mit einer Chemotherapie kombiniert wird, entweder gleichzeitig oder in kurzem zeitlichem Abstand. Allerdings ist diese Behandlung auch schlechter verträglich.

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