1. zu den Links für Barrierefreiheit
  2. zu den Links des Benutzerbereich
  3. zur Hauptnavigation
  4. zur Navigation der "Mein Coach"-Bereiche
  5. zur Navigation der Trainingsbereiche
  6. zum Inhaltsbereich
  7. zum Ende der Seite
Familiencoach Krebs
Früherkennung
Ergebnisse werden geladen

Warum keine Lungenkrebsfrüherkennung für alle?

Für Lungenkrebs gilt wie für viele andere Krebsarten: Je eher die Krankheit erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Trotzdem ist das Angebot zur Früherkennung nicht für alle Frauen und Männer geeignet. 

Bei Nichtrauchern oder Gelegenheitsrauchern führt die Niedrigdosis-CT zu häufig zu falschem Alarm. Das heißt, es wird ein auffälliger Befund erhoben, der sich hinterher als harmlos heraustellt. 

Regelmäßige Computertomographien sind außerdem mit einer Strahlenbelastung verbunden. Für Gesunde ohne weitere Risikofaktoren ist dies nicht vertretbar. Bei sehr hohem Lungenkrebsrisiko, vor allem bei starken Raucherinnen und Rauchern ab einem gewissen Alter, fällt die Abwägung von Nutzen und Risiken aber anders aus.

Andere Untersuchungen, die zur Lungenkrebsfrüherkennung geeignet wären, haben sich in Studien nicht bewährt. Daher gilt: Husten, ständig verschleimte Atemwege und Auswurf, Kurzatmigkeit und Luftnot und andere Symptome sind Warnsignale. Sie sollten abgeklärt werden, wenn sie nicht in wenigen Wochen von allein nachlassen. 

Das könnte Sie im Familiencoach Krebs interessieren:

  • Informationsbroschüre des G-BA: Die Versicherteninformation des Gemeinsame Bundesausschuss bietet ausführliche Informationen zu Nutzen und Risiken des Lungenkrebs-Screenings für Raucherinnen und Raucher. 

  • Krebsfrüherkennung: Das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm in Deutschland umfasst neben Darmkrebs auch Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs, Prostatakrebs und Lungenkrebs – und bei besonderem besonderem familiärem Risiko gegebenenfalls noch mehr. Hier finden Sie einen Überblick.

Gelesen