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Familiencoach Krebs
Auslöser & Risikofaktoren
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Vererbung und familiäres Risiko

Bisher gibt es keine wirklich belastbaren Hinweise darauf, dass ein hohes Lungenkrebsrisiko vererbt werden kann. Die Veränderungen im Erbmaterial von Lungenkrebszellen, die heute nachgewiesen werden können, sind überwiegend "spontan" entstanden, irgendwann im Lauf des Lebens der Patientinnen und Patienten. Das erkennt man daran, dass die veränderten Gene nur im Karzinomgewebe zu finden sind, nicht aber im gesunden Gewebe und auch nicht in den Ei- oder Samenzellen der Erkrankten. 

Ganz ausgeschlossen ist eine familiäre Belastung jedoch nicht: Es gibt Daten aus großen Studien, die bei Verwandten von Patientinnen und Patienten ein leicht erhöhtes Risiko zeigen. Die Risikosteigerung gilt vor allem für Angehörige von Betroffenen, die auffallend jung erkrankten. Ob der Zusammenhang tatsächlich durch Vererbung oder eher durch gemeinsame Lebensstilfaktoren zustande kommt, ist zurzeit noch unklar.

Spielt Rauchen in der Familie eine Rolle? Mit einem Rauchstopp tut man sich auf jeden Fall etwas Gutes und beugt nicht nur Krebs, sondern auch Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen vor. Es gibt zahlreiche Angebote, die dabei helfen können, aufzuhören. Auch an Lungenkrebs erkrankte Personen profitieren davon, mit dem Rauchen aufzuhören. 

Weitere Informationen:

Raucherentwöhnung: Hier finden Sie die Angebote der AOK zur Raucherentwöhnung in Ihrer Region.

Rauchfrei werden – und bleiben: Auch das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit vermittelt qualitätsgesicherte Angebote zum Rauchstopp. 

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