Die Behandlung von Darmkrebs ist sehr anstrengend und kann lange dauern. Daher ist es kein Wunder, dass viele Patientinnen und Patienten während der Behandlung und in der ersten Zeit danach sehr erschöpft sind.
Dafür gibt es viele Gründe: die umfangreiche Operation und die Belastung durch die anderen Therapien, bei manchen Betroffenen auch länger anhaltende Verdauungsprobleme. Betroffene müssen die Krankheit auch psychisch buchstäblich verkraften. Diese Erschöpfung bessert sich bei vielen Betroffenen mit der zunehmenden Erholung.
Aus einer schweren Müdigkeit kann sich mit der Zeit aber eine chronische „Fatigue” (ausgesprochen „Fatieg”) entwickeln. Studien zeigen: Viele Menschen mit Darmkrebs haben auch noch mehrere Monate und teilweise noch Jahre nach dem Ende der Behandlung damit zu tun. Diese Fatigue hat nichts damit zu tun, ob der Krebs geheilt ist oder wiederkommt.