Für Frauen nach einer brusterhaltenden Operation ist die Bestrahlung der erhaltenen Brust heute eine wichtige Maßnahme zum Schutz vor einem Rückfall. Bei hohem Rückfallrisiko umfasst das Strahlungsfeld auch die Achselhöhle und Lymphknoten rund um die Brust.
Frauennach einer Brustamputation (Mastektomie) erhalten nur dann eine adjuvante Bestrahlung, wenn das Risiko hoch ist, dass sich Tumorzellen schon verbreitet haben könnten und sie deshalb ein hohes Rückfallrisiko haben. Auch bei ihnen werden Achselhöhle und Lymphknoten bestrahlt, gegebenenfalls auch die Brustwand.
Die Bestrahlung ist ambulant möglich und dauert meist einige Wochen. Wie viele Sitzungen in welchen Abständen nötig sind, hängt von der persönlichen Behandlungsplanung ab.