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Familiencoach Krebs
Auslöser und Risikofaktoren
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Nicht veränderbare Risikofaktoren

Je älter eine Frau wird, desto wahrscheinlicher wird Brustkrebs. Es gibt einige Dinge, die das Krebsrisiko zusätzlich steigern. Allerdings hat man als Frau auf diese Faktoren nur sehr bedingt oder gar keinen Einfluss.

  • Frühe erste Regelblutung und späte Wechseljahre: Im Lauf des Lebens kommen viele Periodenzyklen zusammen. Je mehr Monate eine Frau erlebt, in denen das Auf und Ab der weiblichen Geschlechtshormone auf das Brustgewebe einwirkt, desto höher ist ihr Risiko. 
  • Bestrahlung im Brustbereich: Das Risiko steigt bei Frauen, die wegen einer früheren Erkrankung bestrahlt wurden, zum Beispiel wegen eines Lymphdrüsenkrebses.
  • Ein dichtes Brustdrüsengewebe steigert rein statistisch ebenfalls das Krebsrisiko.
  • Einige gutartige Veränderungen im Brustdrüsengewebe sind Anzeichen für ein überschießendes Zellwachstum. Sie werden meist im Rahmen der Krebsfrüherkennung entdeckt, zum Beispiel bei der Mammographie. Rein statistisch sind sie mit einem etwas höheren Brustkrebsrisiko verknüpft. Ob solche Risikoveränderungen vorsichtshalber behandelt werden sollten, entscheiden die Ärztinnen und Ärzte individuell, gemeinsam mit der Patientin.
    Zysten mit Flüssigkeit oder typische Brustveränderungen während des Monatszyklus sind dagegen meist harmlos.
  • Bestimmte Erkrankungen können mit einem leicht erhöhten Brustkrebsrisiko einhergehen, etwa die Zuckerkrankheit, der Typ 2-Diabetes. Eine frühe Diagnose und eine gute Einstellung des Blutzuckers helfen, das Risiko für Brustkrebs zu senken. 
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