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Strahlentherapie und Nuklearmedizin

Wirkung

Strahlentherapien werden schon sehr lange gegen Krebs eingesetzt. Trotzdem ist die Bestrahlung als Methode keineswegs veraltet, im Gegenteil: In den letzten Jahren wurden die verschiedenen Möglichkeiten in rasantem Tempo weiterentwickelt.

Dazu haben moderne Computer und Software beigetragen: Sie ermöglichen heute eine zielgenaue Bestrahlung, bei der gesundes Gewebe viel besser als früher geschont wird. Bilder aus Computertomographien oder anderen Diagnoseverfahren lassen sich unmittelbar zur Steuerung der Bestrahlungsgeräte einsetzen. Für jede Patientin und jeden Patienten wird die bestmögliche Dosis individuell berechnet und dann auf einzelne Bestrahlungstermine aufgeteilt. Es gibt neue Techniken, zum Beispiel die Bestrahlung direkt am oder im Tumor anstatt von außen durch die Haut. 

Eine weitere Möglichkeit ist die nuklearmedizinische Behandlung mit strahlenden Teilchen, die sich wie ein Medikament gezielt im Krebsgewebe anreichern und dort ihre Strahlung freisetzen. 

Die in der Medizin eingesetzten Strahlung „verbrennt“ Krebszellen nicht direkt: Dazu ist sie zu schwach dosiert. Die Bestrahlung verursacht vielmehr Schäden an der Erbsubstanz der Krebszellen. Da sie so schnell wachsen, können sie diese Schäden bis zur nächsten Teilung nicht mehr reparieren. Gesundes Gewebe erholt sich dagegen deutlich besser. 

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