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Nachsorge

Nachsorge auf einen Blick

Fast allen Krebspatientinnen und Krebspatienten wird ein Nachsorgeprogramm angeboten. Das sind regelmäßige Termine in der Arztpraxis oder Klinikambulanz. Dort wird kontrolliert, ob die Therapie gewirkt hat und wie die Betroffenen mit der Krankheit und im Alltag zurechtkommen.

Die Ziele der Nachsorge sind:

  • körperliche Beschwerden lindern
  • psychische Belastung durch die Erkrankung reduzieren
  • soziale Schwierigkeiten in Alltag und Beruf mildern
  • Rückfall frühzeitig erkennen

Viele Patientinnen und Patienten nutzen die regelmäßigen Termine auch, um für sich selbst eine Art Bilanz zu ziehen: Wie geht es mir eigentlich? Habe ich Schmerzen oder andere körperlichen Probleme? Was ist zu Hause oder im Beruf wieder wie früher? Was fällt mir noch schwer oder klappt gar nicht?

In der Regel gehen Nachsorgeprogramme fünf Jahre lang, bei einigen Krebsarten aber auch länger. Anfangs findet die Betreuung meist engmaschig alle paar Wochen statt, mit der Zeit werden die Abstände zwischen den Nachsorgeterminen dann immer größer.

Wichtig: Wenn akute Beschwerden oder auffällige Veränderungen auftreten, sollte man gleich zur Ärztin oder zum Arzt gehen und nicht bis zum regulären Nachsorgetermin warten.

Bei der Vorbereitung der Nachsorgetermine können Angehörige gut unterstützen, zum Beispiel, indem sie gemeinsam mit den Betroffenen Arztfragen sammeln oder überlegen, wo es Probleme gibt. Wichtig ist natürlich, dass die Krebspatientin oder der Krebspatient damit einverstanden ist.