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Betroffene besser verstehen

Typische Schwierigkeiten

Im Verlauf der Erkrankung kann es immer wieder vorkommen, dass sich Angehörige ganz und gar nicht hilfreich fühlen. Obwohl sie versuchen, die Betroffenen so gut es geht zu unterstützen, haben sie den Eindruck, dass ihre Hilfe nicht angenommen wird. Sie verstehen aber nicht warum. Oder sie kommen nicht mehr richtig an die Betroffenen heran. Manchmal können Angehörige auch das Verhalten oder die Gefühle der Betroffenen im Umgang mit der Erkrankung nicht mehr nachvollziehen. 

Wenn es Ihnen (manchmal) auch so geht, lohnt es sich herauszufinden, woran es hapert: Dann kann man eine Lösung oder einen geeigneteren Umgang mit den Schwierigkeiten finden. 

Im Folgenden sprechen wir drei häufige Gründe an – und was Sie dann tun können:

  1. Unpassende Unterstützung: Manchmal passt die Art, wie Angehörige ihre Unterstützung und Fürsorge zeigen, nicht zu den Bedürfnissen der Betroffenen. 
  2. Krankheitserklärung: Manchmal haben Angehörige und Betroffene sehr unterschiedliche Vorstellungen über die Ursachen der Krebserkrankung. Je nachdem, wie man sich den Krebs erklärt, kann das zu einem sehr unterschiedlichen Umgang mit der Erkrankung führen.
  3. Bewältigungsstrategie: Manchmal finden es Angehörige nicht gut, wie die Betroffenen mit der emotionalen Belastung der Erkrankung umgehen (z. B. das Thema Krebs vermeiden oder sich sehr zurückziehen).