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Familiencoach Krebs
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Diagnose unheilbarer Krebs

Ärztinnen und Ärzte können Betroffenen und ihren Angehörigen anhand der Befunde ungefähr sagen, was auf sie zukommen wird. Sie nutzen dazu Statistiken und Studiendaten: Haben sich bei Patientinnen und Patienten Fernmetastasen entwickelt, dann sinken die Chancen auf eine dauerhafte Heilung deutlich. Als Anzeichen für einen schlechten Verlauf gilt, wenn der Krebs trotz Behandlung rasch wiederkommt und auch auf andere Behandlungen nur vorübergehend oder gar nicht anspricht.

Statistiken geben jedoch immer nur Durchschnittswerte an. Das individuelle Schicksal können sie nicht voraussagen. Auf die Frage „Wie lange noch?“ folgen deshalb nur Schätzungen und keine absolute Gewissheit. Manche Menschen leben trotz schwerster Krankheit viel länger, als es die Statistiken vorhergesagt haben. Bei anderen sieht zunächst alles recht gut aus, doch dann wächst ihr Krebs überraschend schnell weiter.

An folgenden Phasen kann man sich orientieren:

1. Rehabilitationsphase

Trotz fortgeschrittenem Krebs können viele Menschen damit rechnen, dass sich die Krankheit längere Zeit stabilisieren lässt. Das können Wochen sein, Monate oder sogar Jahre. Zwar sind eine ärztliche Begleitung und immer wieder Behandlungen notwendig. Aber viele Betroffene fühlen sich vergleichsweise gut. Sie können ihren Alltag meistern und auch Pläne machen.

2. Terminalphase

Lässt sich das Krebswachstum nicht mehr aufhalten, müssen sich Patientinnen und Patienten umstellen: Neue Symptome und Beschwerden können auftreten und auch rasch wechseln. Die Behandlung muss dann immer wieder angepasst werden. Diese Phase kann Wochen oder wenige Monate dauern.

Notwendig ist ein enger Kontakt zu den behandelnden Ärztinnen und Ärzten. Auch im Alltag benötigen viele Betroffene mehr und mehr Unterstützung. Spätestens jetzt müssen sie mit Angehörigen, Ärztinnen und Ärzten klären, wie die weitere Behandlung aussehen soll und wie ihre Pflege organisiert werden kann.

3. Sterbephase

Die eigentliche Sterbephase dauert bei den meisten Krebskranken nur wenige Tage.

Es gibt Patientinnen und Patienten, die diese Zeit sehr bewusst erleben: Sie können angeben, welche Beschwerden sie haben. Sie können Wünsche äußern und auch sagen, was sie nicht mehr möchten.

Viele andere Betroffene sind gegen Ende ihres Lebens dagegen sehr schwach und schlafen viel. Oder die Medikamente gegen ihre Beschwerden wirken sich auf ihr Bewusstsein aus. Angehörigen fällt es dann unter Umständen schwer, die Bedürfnisse der Sterbenden richtig einzuschätzen. Ärztinnen und Ärzte sowie spezialisierte Pflegekräfte können helfen: Sie wissen aus Erfahrung, was Menschen in den letzten Tagen und Stunden guttut und was sie jetzt eher belasten würde.

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